Stellungnahmen

Stellungnahme zu Pflegepersonaluntergrenzen und der Finanzierung der Pflege außerhalb des DRG-Systems

In der Stellungnahme zeigt die Fachgesellschaft Profession Pflege auf, dass sowohl die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen als auch die Finanzierung der Pflege nach dem Selbstkostendeckungsprinzip außerhalb des G-DRG-Systems keine sinnvollen Ansätze sind, um eine nachhaltige pflegerische Versorgung im Krankenhaus zu entwickeln, die Pflegequalität und Patientensicherheit auf ein angemessenes Level zu heben, Rationierungen erforderlicher pflegerischer Leistungen abzubauen, und um die Attraktivität der Pflege positiv zu beeinflussen, sodass benötigtes Pflegepersonal motiviert werden kann, im Krankenhaus zu arbeiten.

Unsere Zielsetzung als Fachgesellschaft ist es, Lösungsansätze zu entwickeln, welche das Potenzial haben, eine nachhaltige pflegerische Versorgung in deutschen Kliniken zu etablieren und die Attraktivität der Pflegeberufe zu fördern.

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PPR: Rückwärtsgewandt – oder zukunftsorientiert?


Zusammenfassung und Kommentar der gemeinsamen Pressekonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und des Deutschen Pflegerates (DPR) Anfang August in Berlin.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – werden auch Sie aktiv!


Die angespannte Arbeitssituation der Pflegepersonen im Krankenhaus sowie Risiken der Patienten, durch pflegerische Unterversorgung unerwünschte Ereignisse zu erleiden, verschärft sich vielerorts weiter! Das Pflegepersonalstärkungsgesetz PpSG und die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) sollten eigentlich zur Stärkung der Pflege dienen. Allerdings zeichnet sich in einigen Kliniken bereits ab, dass die in den gesetzlichen Vorgaben und damit veränderte Finanzierung der Pflegepersonalstellen deutliche Fehlanreize setzt und genau Gegenteiliges bewirkt.