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Brief an das Bundesministerium für Gesundheit

Die Fachgesellschaft Profession Pflege e. V. hat sich intensiv mit der Entwurfsfassung der PPR 2.0 vor dem Hintergrund der beabsichtigten Einführung beschäftigt. Die PPR 2.0 für Erwachsene und Kinder soll in drei Stufen in deutschen Kliniken eingeführt werden. Die Umsetzung soll wissenschaftlich durch ein unabhängiges Institut begleitet werden. Angestrebtes Ziel des Bundesministeriums für Gesundheit ist es, eine ausreichende Pflegepersonalbesetzung im Krankenhaus durch die Einführung des Instruments sicherzustellen und die Arbeitsbedingungen der Pflege zu verbessern.

Quelle: Eigene Darstellung der Fachgesellschaft.

In Auseinandersetzung mit dem Instrument zur Personalbemessung sind einige Verbesserungsvorschläge durch die Fachgesellschaft Profession Pflege e. V. an das Bundesministerium für Gesundheit kommuniziert worden.

Zentrale Aussagen der Fachgesellschaft darin sind:

  • Die PPR sollte keinesfalls als Grundlage für die Entwicklung eines neuen Instruments entsprechend dem 137 k SGB V herangezogen werden, da hier Pflegeentwicklung und sinnvolle Qualitätsentwicklung behindert werden.
  • Zu dem Pflegegrundwert sowie dem Pflegefallwert ist in jedem Fall eine Konformität zur Ausbildungs- und Prüfungsverordnung herzustellen. Daher empfehlen wir bei der Leistungsbeschreibung die Aufnahme von Pflegediagnostik bei vulnerablen Patientengruppen.
  • Beim Pflegegrundwert sehen wir zudem Bedarf, neben Pflichtfortbildungen auch Fortbildungen zu pflegefachlichen Themen aufzunehmen.
  • Ebenso sollte die PPR 2.0 kriteriengestützt mit einem sinnvollen Qualifikationsmix verbunden werden. Hier könnten z. B. die A4-Leistungen herangezogen werden, die mit einem höheren Ausbildungsniveau der Pflegenden einhergehen könnten (z. B. ANP, Bachelor).

Gerne können Sie das Schreiben der Fachgesellschaft Profession Pflege e. V. HIER einsehen.

Diskutieren Sie gerne mit den Mitgliedern und dem Vorstand der Fachgesellschaft die Herausforderungen, die mit der Umsetzung der PPR 2.0 verbunden sind auf der Fachtagung am 23.11.2022.

Alle Informationen finden Sie HIER.

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Vorstellung der Arbeitsgruppe Pflegediagnostik und bisherige Ergebnisse

Seit Februar diesen Jahres ist die Arbeitsgruppe "Pflegediagnostik" der Fachgesellschaft Profession Pflege aktiv. Über die Zielsetzung der Arbeitsgruppe, sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse möchten wir sie im Folgenden informieren.

Indikatorengeleitetes Pflegebudget – ein neuer Weg für eine starke und zukunftsfähige Pflege!

Die Fachgesellschaft Profession Pflege stellt ein innovatives Modell vor, das Pflegequalität transparent macht und eine moderne, datenbasierte Finanzierung ermöglicht. Statt pauschaler Verteilung setzt das Konzept auf klare Qualitätsindikatoren, digitale Datengrundlagen und messbare Ergebnisse. Entwickelt von Expert*innen aus Praxis, Management und Wissenschaft, schafft das Modell neue Chancen für faire Ressourcensteuerung, verbesserte Versorgungsqualität und weniger Bürokratie.

 

👉 Entdecken Sie in unserer Stellungnahme, warum dieses Modell ein wichtiger Schritt für die zukünftige Gestaltung der Pflegefinanzierung ist – und wie es die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen insgesamt stärkt.

Neue Arbeitsgruppen der Fachgesellschaft Profession Pflege

Die Fachgesellschaft Profession Pflege hat drei neue Arbeitsgruppen gegründet. Lesen Sie hier mehr...