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Pflegeklassifikationen im Mittelpunkt

Fachgesellschaft Profession Pflege auf der Fachtagung Pflegeklassifikationen in Berlin vertreten

Die Fachtagung Pflegeklassifikationen an der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften am 10. und 11.11.16 in Berlin fand durch Unterstützung und in Begleitung von Mitgliedern des Vorstandes und der Beiräte der Fachgesellschaft Profession Pflege statt. Die Fachtagung wurde von unserem Vorstandsmitglied Günther Rosenthal (POLYPOINT Deutschland) in Kooperation mit Prof. Katja Boguth (Akkon-Hochschule) organisiert.

In Ihrer Begrüßung wies Frau Prof. Dr. Katja Boguth darauf hin, dass in den Nachbarländern Österreich und Schweiz die Nutzung von Pflegeklassifikationssystemen gesetzlich verankert ist. Zudem zeigte Sie die Gefahr auf, dass ein falsches Verständnis von Entbürokratisierung zu einem weiteren Verlust von Fachlichkeit führen könne.

(Frau Dr. Pia Wieteck, 2. Vorsitzende der Fachgesellschaft Profession Pflege und wissenschaftliche Leiterin des RECOM Verlages)

Frau Dr. Pia Wieteck führte mit Ihrem Eröffnungsvortrag in die Thematik ein und zeigte in Ihrem Vortrag auf, dass professionelle Pflege nicht ohne pflegediagnostischen Prozess möglich ist. In den Workshops der Dozenten Dr. Harald Stefan und Dr. Christian Heering berichteten diese über die Nutzung der Klassifikationssysteme POP in Österreich, respektive NANDA, NIC, NOC in der Schweiz, während Dr. Peter König zum Thema ICNP und Fr. Dr. Wieteck ENP referierten.

Herr Dr. Heering sprach sich in seinem Workshop dafür aus, innerhalb der Pflege einen sachlichen Diskurs zu führen. Dies sei notwendig, wenn die Profession Pflege die Deutungshoheit zum Thema Pflege beanspruche. In diesen Ausführungen wurde er unisono von den Teilnehmern unterstützt. Ähnlich äußerte sich Dr. Stefan am zweiten Tag im Plenum: „Wir als Team müssen Pflege definieren.“.

(Lutz Pelchen, Vorsitzender der Fachgesellschaft Profession Pflege, mit Frau Prof. Dr. Katja Boguth, Vizepräsidentin der Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften, Berlin und Günther Rosenthal von der Fachgesellschaft Profession Pflege und Projektleiter bei Polypoint)

Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine lebhafte und konstruktive Diskussion aus, wobei seitens der Teilnehmenden wiederholt geäußert wurde, dass eine Implementierung von Pflegeklassifikationen nicht nach dem Muster „top/down“, sondern unter Beteiligung der Pflegepraktiker geschehen müsse. Nach der Fortsetzung der Workshops fanden die Besucher der 1. Fachtagung für Pflegeklassifikationen zum Abschluss durchweg lobende Worte und sprachen sich für eine Fortsetzung des Termins aus. (Text/Fotos: AB)

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